Zeitgemäße Särge für die Reise zum Sternenhimmel

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Die Wahl des richtigen Sarges ist eine wichtige Entscheidung, die oft unter großem zeitlichem Druck getroffen werden muss. Dabei spielt der persönliche Geschmack der Hinterbliebenen und/oder der Verstorbenen eine wichtige Rolle sowie die finanzellen Mittel, die zur Verfügung stehen. 

Ein Sarg ist immer notwendig, auch bei einer Feuerbestattung und den darauf folgenden Bestattungsarten wie Seebestattung, Baumbestattung und Kristall & Diamantbestattung. Hier erfahren Sie alles, was Sie über die verschiedenen Arten von Särgen und deren Merkmale wissen sollten, um die beste Entscheidung zu treffen.

Der Sarg ist elementarer Bestandteil einer Beisetzung

Ein Sarg wird zur Aufbahrung, zum Transport oder zur Beerdigung eines Leichnams verwendet. Es gibt in Deutschland vielerorts eine so genannte Sargpflicht. Diese verbindliche Vorschrift gibt vor, dass Verstorbene ausschließlich in einem Sarg transportiert, beerdigt und kremiert werden dürfen. Dafür gibt es verschiedene Gründe: Der Sarg soll die Würde eines Menschen im Tode wahren. Im Sarg vorhandener Sauerstoff schafft optimale Bedingungen für die Verwesung. Und der Sarg gewährleistet einen hygienischen und sicheren Umgang mit dem Verstorbenen.

Für eine Reihe von Religionsgemeinschaften ist die Sargpflicht zudem eine Glaubensvorschrift. Das christliche Gottesdienstbuch fordert beispielsweise explizit, dass Gläubige in einem Sarg bestattet werden sollen. Auch im Islam gibt es eine entsprechende Regelung: Der Koran schreibt vor, dass Gläubige in Leichentüchern eingewickelt und in einem Grab beigesetzt werden sollen.

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Verschiedene Formen von Särgen in Berlin:

Truhensärge sind eine Art Sarg, bei dem das Unterteil höher ist als das Oberteil. Das Unterteil hat in der Regel gerade Seiten.

Die Hausdachform ist eine weit verbreitete Sargform in Deutschland. Das Oberteil des Sarges ist hierbei höher als das Unterteil und besitzt angeschrägte Seiten, die zum Boden hin zusammenlaufen.

 

Der Kuppelsarg ist ein Truhensarg mit einem abgerundeten Oberteil. Er wird daher auch als Kuppeltruhe bezeichnet.

 

Der amerikanische Truhensarg ist ein Kuppelsarg mit zweigeteiltem Oberteil. Während der Aufbahrung wird eines der beiden Teile aufgeklappt, damit die Trauergäste den Verstorbenen sehen können. Eine weitere Besonderheit dieser Sargform: Statt einzelner Griffe hat der amerikanische Truhensarg an jeder Seite eine durchgehende Tragestange.

Im Gegensatz zum Holzsarg wird der Korbsarg aus geflochtenem Bambus, Rattan, Ried oder den Blättern verschiedener Bäume hergestellt. Korbsärge aus umweltschonender Produktion und nachhaltig angebauten Werkstoffen werden Biosärge genannt.

Der Körperformsarg ist eine Sargform, die auch als italienischer Sarg bezeichnet wird. Sie ist im Schulterbereich breiter und zum Kopf- und Fußende hin schmaler. Das Sarg-Oberteil ist flach.

Ein Kindersarg ist ein kleiner Sarg für Kinder und Frühgeburten.

Für den Fall, dass ein herkömmlicher Sarg nicht ausreicht, gibt es Särge in Überlänge und/oder Überbreite.

Die passende Sarg-Ausstattung wählen

Ein Sarg kann verschiedene Beschläge aus unterschiedlichen Materialien wie Gusseisen, Messing, Holz oder Kunststoff haben. Die Deckengarnitur besteht üblicherweise aus einem Kissen und einer Decke und ist in verschiedenen Farben und Materialien erhältlich. Eine spezielle Sargmatratze sowie der passende Sargausschlag runden die Ausstattung ab. Bei Liebevoll Bestattungen können Sie aus einem großen Angebot an unterschiedlich ausgestatteten Särgen für die Erd- und Feuerbestattung wählen.

Särge für unterschiedliche Verwendungszwecke:

Särge für Erdbestattungen in Berlin

Särge für Erdbestattungen müssen grundsätzlich aus biologisch abbaubarem Material bestehen. In der Regel werden Erdsärge aus Vollholz gefertigt, es handelt sich also fast immer um Holzsärge. Unterschiedliche Holzarten wie zum Beispiel Kiefer, Fichte, Eiche oder Mahagoni können dem Holzsarg durch ihre Farbe und Maserung ein sehr individuelles Aussehen verleihen. Man bezeichnet diese Särge dem Holz entsprechend auch als Kiefernsarg, Fichtensarg, Eichensarg oder Mahagonisarg.

Särge für Feuerbestattungen in Berlin

Es gibt verschiedene Materialien, aus denen Kremationssärge hergestellt werden. Die meisten dieser Särge sind jedoch aus Holz gefertigt, da Holz ein günstiges und verbreitetes Material ist. Pappel-, Kiefer- und Fichtenholz werden häufig für die Herstellung von Kremationssärgen genutzt, da sie relativ billig sind. Es gibt jedoch auch andere Särge, die für die Einäscherung in einem Krematorium akzeptiert werden. Der Sarg muss dabei den Anforderungen der VDI-Richtlinie 3891 (Emissionsminderung in Anlagen zur Humankremation) entsprechen.

Särge für den Transport

Es gibt zwei verschiedene Arten von Transportsärgen: Sanitätssärge und Überführungssärge. Sanitätssärge werden normalerweise aus leichten Materialien wie Kunststoff oder Aluminium gefertigt und dienen dazu, Verstorbene von Unfallorten abzuholen. Überführungssärge sind etwas robuster, da sie sowohl für den Transport über weite Strecken als auch für die Aufnahme von Verstorbenen aus dem Ausland konstruiert wurden. Sie bestehen in der Regel aus Metall – seltener werden Holzsärge verwendet. Wenn Särge für Überführungen aus dem Ausland genutzt werden, müssen sie ausschließlich Zinksärge mit einer Holzumkleidung sein.